Ein stilisierter Kletterer

Angebot ohne Sonto 1

Müssen Handwerker oder Monteure als Höhenarbeiter/Industriekletterer in Sachen PSAgA ausgebildet werden?

Ja, in Deutschland muss jeder Monteur bzw. Arbeiter der mit PSA aus der Kategorie 3 arbeitet ausgebildet bzw. unterwiesen werden und jährlich eine Wiederholungsunterweisung durchlaufen.  Die PSAgA (persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz)  gehört dazu.

Die Höhenarbeiter bei Süsges Industrieklettern GmbH haben beispielsweise alle folgende Ausbildung durchlaufen:

  • - DGUV112-R-198 Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz
  • - DGUV112-R-199 Retten aus Höhen und Tiefen mit PSAgA
  • - FISAT Level 1 bis 3 und/oder IRATA
  • - Höhenarbeiter L1, bis hin zum Aufsichtsführenden Höhenarbeiter L3
  • - Sachkundeschulungen nach DGUV G 906
  • - Sachkunde und befähigte Person für Steigschutz – HACA – Söll – FABA – ABS und mehr….

Bietet Süsges Schulung & Ausbildung in Sachen Höhensicherungstechnik an?

Ja, Süsges Industrieklettern bietet Schulungen und Unterweisungen für Monteure an, die in der Höhe  oder in absturzbefährdeten Bereichen arbeiten, als auch zum Höhenarbeiter & Industriekletterer nach FISAT an.

  • Schulungen nach DGUV112-R-198
  • Schulungen nach DGUV112-R-199
  • Kombinationsschulungen nach DGUV112-R-198 & 199
  • Höhenarbeiter nach FISAT L1 bis L3 Aufsichtsführenden Höhenarbeiter L3
  • IRATA, organisieren wir derzeit ausschließlich
  • Sachkundeschulungen Prüfer PSA nach DGUV G 906

Was ist Höhenarbeit?

Der Begriff Höhenarbeit umfasst alle Bereiche von absturzgefährdeten Arbeiten und Höhenarbeiten werden wie das Wort beschreibt in der Höhe ausgeführt. Die Höhe ist relativ und kann bereits in 2-3m Höhe beginnen. Höhenarbeiten werden immer mit Auffanggurten oder Klettergurten, Halteseilen oder sonstigen Rückhaltesystemen ausgeführt.  Für uns Industriekletterer bedeutet Höhenarbeit: Das seilunterstützte Arbeiten in großer Höhe, mit Hilfe spezieller Seilzugangstechniken und redundanten Arbeitsverfahren. Die Seilzugangstechnik ist also ein spezieller Bereich der Höhenarbeit, in dem die Arbeiten und Zugänge am belasteten Seil durchgeführt werden.

Kann ein Auftraggeber Geld sparen, wenn er Höhenarbeiter und Industriekletterer einsetzt?

Zu dieser Frage Antworten wir mit einem klaren Jaein, den das ist je nach Einsatz ein Ja oder Nein. Das Geld sollte nicht im Vordergrund stehen, wenn Industriekletterer und Höhenarbeiter mit diesen speziellen Arbeitsverfahren eingesetzt werden… jedoch ist es oft einer der Hauptbeweggründe für den Einsatz ebendieser. Es kann auf ein teures Gerüst, eine Arbeitsbühne oder einen Kran verzichtet werden. Durch das seilunterstützte Arbeiten können Industriekletterer selbst heikle Aufgaben meistern.

Was ist Industrieklettern?

Unter Industrieklettern versteht man das Arbeiten mit seilunterstützten Arbeits- und Zugangsverfahren, bei denen die PSAgA planmäßig belastet wird. Die planmäßige Belastung z.B. von redundant, geführten Seilaufbauten, zur Durchführung unterschiedlichste Arbeitsaufgaben in der Höhe. Klingt ja nach Standard Höhenarbeiten? Ja, aber die absturzgefährdeten Bereiche sind noch exponierter als bei der Höhenarbeit. Wir erreichen die Arbeitsplätze bei der Erstbegehung der Arbeitsstätten dann wirklich nur kletternd unter erschwerten Bedingungen.

Kann ich meine Bergsportausrüstung für die Arbeit verwenden?

Nein. Die Produkte aus dem Bergsport unterscheiden sich ziemlich deutlich von der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA): Alle Bestandteile sind nach der PSA-Richtlinie 89/686 EWG geprüft, gekennzeichnet und nur für Personensicherung zugelassen. Die jeweilige Norm regelt Mindestanforderungen und die Baumusterprüfung.

Genormte & betriebssichere Ausrüstung, was ist das?

Genormte und PSAgA muss mindestens alle 12 Monate durch eine Sachkundige und beauftragte Person geprüft werden. Gerne kann können intern auch kürze Intervalle gewählt werden. Bei allen zu prüfenden PSAgA Ausrüstungsgegenständen ist die Bedienungsanleitung zu sichten und zu prüfen ob der Hersteller nicht kürzere Prüfintervalle vorschreibt. Wenn das der Fall ist, ist dieses Prüfintervall bei der Absturzsicherung bzw. der Ausrüstung einzuhalten. Ausrüstungsgegenstände sind genormt , wir führen hier eine kleine Liste an. Die Aufzählung ist nicht vollständig aber gibt einen Überblick über die Vielzahl und das Knowhow bei der Ausrüstung. Bei Interesse holt euch eine Flasche Bier ein Tüte Chips und lest weiter:

  • EN 363 legt allgemeine Anforderungen an Auffangsysteme fest und regelt die richtige Zusammenstellung der Einzelteile.
  • EN 361 | EN 813 | EN 385 das Thema Gurte ist breit gefächert. Für normale PSA-Anwender gibt es einfache Auffanggurte entsprechend EN 361, die auch schon mal nur eine Öse am Rücken oder an der Brust haben.  Die „Industriekletter Arbeitsgurte” können diverse Normen vereinen, wie die EN361-Auffangen, EN358-Positionieren, EN813-Sitzen. Mit einem integriertem Sitzbrett für Seilzugangstechniker kann der Gurt auch hergestellt werden. Die Auffangöse ist entweder sternal und/oder zwischen den Schulterblättern dorsal positioniert. Reine Hüftgurte sind maximal als Haltesystem nach EN 358 zugelassen. Der Auffanggurt besitzt mit „A“ gekennzeichnete Auffangösen und nicht gekennzeichnete Halteösen zum Positionieren.
  • Verbindungselemente (EN 362) sind Karabiner, Schraubglieder o.Ä. mit Selbstverriegelung oder händischen Verschluss.
  • Verbindungsmittel (EN 354) dürfen in einem Auffangsystem maximal 2 m lang sein. Meist wird das Verbindungsmittel in Kombination mit einem Bandfalldämpfer und einem Einhandkarabiner verwendet; häufig als Y-Verbindungsmittel mit Rohrhaken.
  • Mitlaufende Auffanggeräte einschließlich beweglicher Führung (EN 353-2) blockieren im Falle eines Sturzes durch eine z.B. Fliehkraftbremse. Seil und Auffanggerät müssen gemeinsam geprüft sein.
  • Höhensicherungsgeräte (EN 360) sind Auffanggeräte mit einer automatischen Einziehvorrichtung, die selbsttätig blockieren (ähnlich den Hundeleinen). Die Geräte unterscheiden sich bzgl. Gewicht, zusätzlichen Hub- oder Ablassfunktionen, zugelassenem Sturzfaktor, Korrosionsbeständigkeit und Art der Revision.
  • Halbstatische Seile (EN 1891 Typ A) mit Endvernähungen in normkonformen Halteseilen.
  • Abseilgeräte. Man unterscheidet selbsttätig wirkende Abseilgeräte mit Fliehkraftbremse und handbetätigte Abseilgeräte. Erstere werden in der EN 341 „Abseilgeräte zum Retten“ behandelt. Handbetätigte Abseilgeräte werden vorwiegend bei Seilzugangstechniken eingesetzt, weswegen sie neben anderen Seileinstellvorrichtungen in der EN 12841 behandelt werden. Handbetätigte Abseilgeräte sollten selbsttätig blockieren und über eine Paniksicherung verfügen. Viele der fliehkraftgebremsten Abseilgeräte sind als Pendelabseilgeräte ideal für Evakuierungen einsetzbar. Abseilgeräte mit einfacher Hubfunktion eignen sich besonders für Rettungen, wo der Verunfallte vor dem Ablassen aus dem sturzbelasteten Verbindungsmittel oder Steigschutz gehoben werden muss.
  • Nur Steigklemmen nach EN 12841 dürfen als Haltesystem verwendet werden.
  • Helme, die in der Industrie und am Bau verwendet werden sind nach EN 397 zertifiziert. Hier muss sich das Kinnband bei 25 daN öffnen, damit es zu keiner Strangulierung kommen kann. Helme für andere Tätigkeiten haben eine Sollbruchstelle des Kinnbandes von mindestens 50 daN und meist größere Lüftungsöffnungen

Was ist ein Umlenkung in der SZP?

Mit Umlenkungen im Verlauf der Seilstrecke kann man sich auf einfache Art in eine geeignete Arbeitsposition bringen. Werden sie mit ausreichendem Abstand oberhalb von Gefahrenstellen (zB: scharfe Kanten, …) angebracht, wird das Seil und/oder der Techniker von der Gefahrenstelle ferngehalten. Damit keine Gefahr von der Umlenkung selbst ausgeht und ein sicheres Übersteigen gewährleistet ist, sollte der Winkel 20° nicht überschreiten und der horizontal gemessene Abstand zwischen den Anschlagpunkten gering sein.

Was ist ein Zwischenverankerung in der SZP?

Eine Möglichkeit, um sich unter überhängende Bauteile zu positionieren, bietet der Zwischenstand. Wenn die Seilschlaufen lang genug geknotet werden, erleichtert es den Umstieg, und die Gefahr einer Seilbeschädigung durch die Überhangkante wird verringert.

Wer ist Süsges Industrieklettern GmbH?

Seit mehr als 15 Jahren ist die Süsges Industrieklettern GmbH als Berater und Planer in der Höhenzugangs- und Höhensicherungstechnik tätig. In dieser Zeit wurden durch uns sehr Projekte geplant, koordiniert und zum erfolgreichen Abschluss gebracht. Wir entwickeln für die extrem komplexen Aufgaben Lösungen und helfen bei scheinbar unlösbaren Aufgabenstellungen. Wir entwickeln Wirtschaftliche & tragfähige Konzepte. Auf Wunsch lassen wir Ihnen Fallstudien zu einzelnen Projekten zukommen.

Was können wir in der Höhensicherungstechnik organisieren?

Sie planen ein Projekt, dass Sie mit einem kompetenten und erfahrenen Team umsetzen möchten? Als Experten mit jahrelanger Projekterfahrung, können wir Ihnen ein breites Spektrum an Lösungen für unterschiedlichste Zugangsproblematik anbieten. Zugangsanalyse, Machbarkeitsstudie und Entwicklung eines vernünftigen Zugangskonzepts, für die Erreichbarkeit Ihres Bauwerks, für Maintenance und Instandhaltung. Ingenieure und Techniker prüfen die rechtlichen Rahmenbedingungen hinsichtlich einschlägiger Auflagen der Ämter und bereiten die notwendigen Unterlagen für Behördengänge vor. Wir sind international tätig!

 

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