Hochseilakrobaten auf Kirchentag

Industriekletterer lassen Kirchentag leuchten. Der Industriekletterer Markus Süsges aus Mönchengladbach war als Generalunternehmer für die gesamte Projektkoordination des „Hai-Fisches“, offizielles Symbol des Kirchentages 2007, beauftragt worden.

Dem Spezialisten für Höhenarbeiten und Industrieklettern oblag die gesamte Planung, Umsetzung und Koordination des einmaligen Projektes. Nur Dank der speziellen Seilzugangstechnik und des Industriekletterer Team – ganz ohne Gerüst und schweres Gerät – konnte das aufwendige Objekt an der Stahlkonstruktion der Eisenbahnbrücke installiert werden.
Spezialmontage Hohenzollernbrücke

Auftrag: Projektplanung und Koordination Seilunterstützte Höhenarbeit

  • 300.000 Zuschauer
  • 110 Power LED-Lampen BNC gesteuert
  • Einsatz in 13 Sperrpausen
  • 3000m Kabel
  • 2500m Seil
  • 230m lange Fläche verkleiden

Einer der Höhepunkte des Kirchentages 2007 in Köln war die Aufführung “Abendglühen”. Von den beiden Flußufern aus wurde ein von Posaunenchören getragener Klangteppich über den Rhein gelegt.

Als besonderes High-„Light“ für die zahlreichen Zuschauer erstrahlte dazu ein überdimensionaler Fisch an der Hohenzollernbrücke. Für die Produktion holte sich Süsges Industrieklettern einen professionellen Partner mit ins Boot. all buy one, fertigte und konfektionierte das 1.700 m² große, überdimensionale Brückenbanner für diese einmalige Geschichte.

Für das Anbringen der 14 Felder der speziellen, winddurchlässigen Gaze, an der Stahlbrücke,mussten Süsges und sein 12- bis 15-köpfiges Team bis zu insgesamt 13-mal antreten. Die Arbeiten konnten in nur etwa 4,5 stündigen Nachtschichten erledigt werden, in denen es aus Sicherheitsgründen eine Bahngleissperrung gab.

Auch Wind und Wetter sorgten für erschwerte Bedingungen bei der Installation der Gaze sowie der insgesamt 110 Power LED Lampen inklusive Steuerleitung, zur zusätzlichen Illumination des Fisches.

Ein Kraftakt für die Industriekletterer „Hochseilakrobaten“ – die Belohnung dafür war ein rundum stimmungsgeladener Abend und ein unvergessliches Erlebnis – sowohl für die Beteiligten, als auch für die teilnehmenden Musiker und die etwa 300.000 Zuschauer.

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